Manuelle Therapie (DGMM,DFOMT)

 

Die Manuelle Therapie (MT) stellt eine sehr anspruchsvolle Zusatzqualifikation in der Physiotherapie dar. Nur zertifizierte Therapeuten dürfen diese Behandlungen durchführen. Die Erlaubnis dazu erhalten die Therapeuten nach bestandener MT-Prüfung durch entsprechende Gremien der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

 

Manuelle Medizin arbeitet auf wissenschaftlichem Fundament

Ärztliches Handeln basiert auf Fakten und fundierten Kenntnissen. Die Manuelle Medizin muss sich deshalb strengen Überprüfungsanforderungen stellen. Dies ist ohne klinischen Bezug nicht möglich. Dabei muss sie  einen Spagat in der wissenschaftlichen Bewertung realisieren, der zwischen EBM (Evidence based Medicine) und ESM (Experience Space Medicine) und EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) gelegen ist. Denn: Wissenschaftlichkeit bedeutet nicht nur Evidence Based Medicine, sondern Beurteilung von Qualität und Ergebnis

 

Manuelle Medizin ist ein junges Forschungsgebiet

Die Methoden der Manuellen Medizin werden gewichtet und bewertet. Sie stellt sich damit den Kriterien einer evidenzbasierten Medizin. Das bedeutet, eigene Forschung zu betreiben. Die Mehrheit wissenschaftlicher Studien kommt bislang aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Aber auch in Europa beginnt man, die Forschung voran zu treiben. So wurde die Europäische wissenschaftliche Gesellschaft für Manuelle Medizin (ESOMM) gegründet. Die im letzten Jahr gegründete Forschungsberatungsstelle der DGMM wird verstärkt in Anspruch genommen.